Zwischen Faszination und Wunsch

17.03.2026

Zwischen Faszination und Wunsch

Die Berufsschau in Etzgen bot Jugendlichen einen vielfältigen Einblick.

Das Areal der Jehle AG in Etzgen stand am Samstag ganz im Zeichen der regionalen Berufswelt. Viele junge Leute nutzten die Gelegenheit, um praxisnah mit den Herausforderungen der Berufsfindung in Berührung zu kommen.

Am vergan­ genen Samstag verwandelte sich das Areal der Jehle AG in einen Ort voller Neugier und Erwartungen: Die Berufsschau lockte zahlreiche Leute aus der Region an, und schon kurz nach der Eröffnung um 10 Uhr mor­gens waren das Interesse deutlich spürbar und die Räumlichkeiten gut besucht. Insbesondere Jugendliche, oft begleitet von Eltern oder Ange­hörigen, strömten herein. Die ersten grossen Entscheidungen der jungen Menschen stehen mit der Berufswahl bevor. Die Eltern stellten sich der Herausforderung, ihre Kinder zu begleiten, sie zu unterstützen und gleichzeitig ein Stück loszulassen.

Facettenreiche Berufswahl

Die Messe in Etzgen bot genau das, was in solchen Momenten so wert­ voll ist: Orientierung, Informationen und die Möglichkeit, Berufe direkt zu erleben. Zahlreiche Stände prä­sentierten ein breites Spektrum – vom Handwerk der Polymechaniker über Schreiner bis hin zu medizini­schen und pädagogischen Berufen. Die Aussteller gaben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erklärten An­forderungen und zeigten, welche Fähigkeiten in den jeweiligen Beru­fen gefragt sind. Für die Jugendli­chen war das mehr als nur Informa­tion – es bot die Möglichkeit, in die Berufe hineinzuschnuppern, Tech­nik hautnah zu erleben und selbst aktiv zu werden.

Mittendrin statt nur dabei Auch ausserhalb der Halle warteten span­ nende Erlebnisse. Forstwarte zeig­ten, wie vielfältig die Arbeit in der Natur ist und luden Interessierte jeden Alters zu einem Erlebnis per «Virtual­Reality»­Brille ein. Überall waren kleine Highlights zu entde­cken.

Besonders beliebt war die Erne AG, bei der man Bagger fahren oder eine Wand mauern durfte – ein ech­tes Abenteuer, das viele Augen zum Leuchten brachte, trotz des am Aus­stellungstag herrschenden Schnee­falls und der Kälte. Mit zunehmen­ der Zeit wurde die Messe immer lebhafter. Der Kuchen­ und Geträn­kestand der Laufenburger Sekun­darstufe lud zu einer kurzen Pause ein und bot Gelegenheit zum Aus­tausch zwischen Eltern, Schülern und Ausstellern. Zwischen den Ständen, den Mitmachaktionen und dem regen Gesprächsfluss entstand ein bunter, inspirierender Mix aus Information und Erlebnis.

Für viele Jugendliche war die Messe ein erster Schritt, um Orien­tierung zu gewinnen, eigene Inter­ essen zu erkunden und Antworten auf die Fragen zu finden, die die Berufswahl so schwierig machen. Eltern erhielten Einblicke, wie sie ihre Kinder unterstützen können, ohne Druck aufzubauen. So wurde die Berufsmesse zu einem Ort der Orientierung und Sicherheit – ein wertvolles Ereignis, das allen Teilnehmenden noch lange in Erin­nerung bleiben wird.

Bericht: Franziska Nachtigall, NEUE FRICKTLAER ZEITUNG

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