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Sicherheit im Aufzug

17.08.2017

«Was passiert, wenn ich im Aufzug stecken bleibe?»

Bild Lift

Der Aufzug ist das sicherste Verkehrsmittel überhaupt. Er ist sicherer als Postautos oder Seilbahnen. In der Schweiz existieren ca. 250 000 Aufzüge und diese befördern etwa 8 Millionen Personen pro Tag. Damit gehört die Schweiz zu den Ländern mit der höchsten Aufzugsdichte pro Einwohner.

Trotzdem werden wir von der Liftkönig GmbH immer wieder darauf angesprochen: «Was passiert, wenn ich im Aufzug stecken bleibe?»

  1. Der Aufzug kann nicht «Abstürzen»! Dafür sorgt eine Notbremse, die sogenannte Fangvorrichtung. Diese wurde 1853 erfunden und ist Bestandteil jedes Aufzuges, mit dem Personen befördert werden.
  2. Moderne Aufzugsanlagen sind serienmässig mit einer Notrufeinrichtung ausgestattet, das Notruftelefon.
    Dieses wählt automatisch die programmierte Notrufnummer der Notrufzentrale, wenn der Alarmknopf länger als 3 Sekunden dauernd gedrückt wird.
    Die Notrufzentrale muss rund um die Uhr während 7 Tagen die Woche besetzt sein und bietet den Servicetechniker auf, welcher Sie natürlich innert kürzester Frist befreit.
    Ausserdem testet sich das Notrufsystem alle 72 Stunden selbst, dabei fallen aber keinerlei Kosten an, da keine Gesprächsverbindung aufgebaut wird.
    Ältere Anlagen (Baujahr vor 1999) sind in der Regel nur mit einer Klingel im Aufzugsschacht ausgerüstet. Hier empfehlen wir den Einbau einer Notrufeinrichtung. Diese kann problemlos nachträglich installiert werden und benötigt keine Telefonleitung. Eine SIM Karte, wie sie in jedem Mobiltelefon Verwendung findet, reicht dafür aus.
  3. Die Luft kann nicht knapp werden. Gemäss Gesetz muss die Aufzugskabine ausreichend belüftet sein, damit die Anzahl Personen gemäss Typenschild ausreichend mit Luft versorgt werden.
  4. Das Seil kann nicht reissen, da es immer mehrere Seile sein müssen, an welchen die Kabine aufgehängt ist. Heute 3 bis zu 10 Stück pro Aufzug.
  5. Ab 1. September 2017 tritt die neue Aufzugsnorm EN 81-20/50, welche auch in der Schweiz Gültigkeit hat, in Kraft. Es werden die Anforderungen an die Sicherheit bei Aufzügen nochmals drastisch erhöht. Hier nimmt der Kanton Zürich eine Vorreiterrolle mit der ESBA Verordnung ein, welche die wichtigsten Punkte regelt.
  6. Zu guter Letzt ist jeder Betreiber (Eigentümer) durch den Artikel 58 des Obligationenrechts in der Verantwortung (Eigentümerhaftung) für einen sicheren Betrieb der Aufzuganlage zu sorgen.


Dieser Tipp wird präsentiert von:

Liftkönig GmbH
Unterdorf 34
5073 Gipf-Oberfrick

Tel.: +41 62 871 60 30
www.liftkoenig.ch
info@liftkoenig.ch

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(Patrick Uebelmann, Bereichsleiter Bauhandwerk)

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