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Die Heizung für den Winter fit machen

20.10.2016

Die Heizung für den Winter fit machen und vorbereiten für die kommende Generation

Die Heizung für den Winter fit machen

Für viele hat der Winter ja bereits angefangen, denn die immer höheren Raumtemperaturen an den Arbeitsplätzen und auch die steigenden Temperaturen in der Natur (der September 2016 war 3 Grad wärmer als der Durchschnitt) führt für viele Personen automatisch dazu, auch Zuhause nicht auf kühlen 20°C sitzen bleiben zu wollen, wohlige 21 – 22°C sollten es schon sein.

Damit die höheren Raumtemperaturen die Energiekosten nicht gerade zum explodieren bringen gibt es gibt ein paar einfache Tipps:

  • Wasserdruck im Heizsystem prüfen.

  • Heizung entlüften im Heizraum wie auch die Heizkörper.

  • Insbesondere bei Heizkörpern: Möbel und Vorhänge vor den Heizkörper wegrücken und freimachen, damit die Strahlungs- und Konventionswärme des Heizkörpers frei fliessen können.

  • Die Raumtemperaturen für sich und der Familie definieren und mit Thermometern überwachen, das heisst: Es braucht bestimmt nicht in allen Räumen die gleich hohe Temperatur wie im Wohnen/Essen. Entsprechend die Heizkörper und Fussbodenheizungsventile richtig einstellen.

  • Richtig lüften: Ständig geöffnete Fenster sind zu vermeiden, sie verschwenden viel Energie, können zu Bauschäden führen und bringen für die Luftqualität und das Wohlbefinden wenig, beziehungsweise bei letzterem kann es sogar gesundheitliche Probleme geben.

  • Richtig lüften geht so: Mind. 3x, besser 5-6x mehrere oder alle Fenster für 5 – 10 Minuten öffnen.

Etwas Wichtiges wird aber immer oder meistens vergessen: Heizzeiten und Heizkurve am Gebäude und am Wohn-Bedürfnis der Bewohner anpassen!

Heizzeiten

  • bei Heizkörper macht es Sinn ca. 1 h vor der üblichen Schlafenszeit die Heizung auf reduzierten Betrieb zustellen und am Morgen reicht es völlig aus, ca. 1 h vor dem üblichen Aufstehen auf Vollbetrieb zu stellen.

  • bei Fussbodenheizung kann man sogar bis zu ca. 3 h vor der üblichen Schlafenszeit die Heizung auf reduzierten Betrieb stellen und am Morgen reicht es trotzdem völlig aus, ca. 1-2 h vor dem üblichen Aufstehen auf Vollbetrieb zu stellen.

Heizkurven

  • Die Heizkurven werden vielfach 1x durch den "Fachmann" eingestellt und niemals mehr verändert. Bei einem Neubau kann am die Heizkurve zwar berechnen, doch das Bedürfnis der Bewohner nicht, daher ist es ein Zufall, wenn diese stimmt. Bei einem Altbau oder Sanierung ist es eine Abschätzung und folglich meistens falsch.

  • Ebenso ändert sich auch der energetische Zustand des älter werdenden Hauses: Fenster werden durch Neue energiesparende ersetzt, Dach/Decken werden zusätzlich gedämmt, es werden anbauten am Haus gemacht, wie Wintergarten, etc., etc.. Dies führt ebenfalls dazu, dass die Heizkurve nicht mehr dem effektiven Bedarf angepasst ist.

  • Vielfach sind die Heizkurven zu steil eingestellt, das hat den Vorteil, dass die Bewohner sicherlich nicht zu kalt haben, aber den Nachteil, dass zu viel Heizenergie verpufft wird, die Anlage mit schlechten Wirkungsgraden betrieben werden und immer wieder führt das sogar dazu, dass das Wohlbefinden in den Wohnräumen massiv gemindert wird.

Für das Anpassen der Heizzeiten und Heizkurven braucht es vielfach den Heizungsfachmann, der dem Betreiber der Heizungsanlage zeigt, wo er die Einstellungen macht, wie er vorgehen soll und auf was er achten muss, damit sich die Bewohner im Haus wohlfühlen. Aber trotzdem nicht mehr Energie verbraucht wird als notwendig ist und er dadurch die Heizanlage noch schonender betreibt – für eine längere Lebensdauer.

Dies alles führt natürlich dazu, dass das bestehende Heizsystem sich optimal vorbereiten lässt, auf die neuen Generationen von Wärmeerzeuger, ob Öl-, Gas-, Holzpelletsfeuerungen oder Wärmepumpen und Solarsysteme.

Dieser Tipp wird präsentiert von:

FRANZ REBMANN AG
Heizen-Wärmen-Lüften
Unterhalden 7, 5082 Kaisten
Tel. 062 869 90 00
www.rebmann-heizungen.ch

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Telefon 062 865 11 40  

(Patrick Uebelmann, Bereichsleiter Bauhandwerk)

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